GrundwissenWissenswertes über HandkreissägenIm Gegensatz zu einer stationären Kreissäge unterscheidet sich die Handkreissäge im Wesentlichen durch Ihre Transportabilität. Das Bauprinzip einer Handkreissäge ist schnell erklärt: Ein Universalmotor lässt ein rundes Sägeblatt rotieren, das sich mit 4000 bis 5000 Umdrehungen pro Minute durch das Material frisst. Bei einer Handkreissäge wird das Werkzeug über das zu bearbeitende Material geführt. Aus Sicherheitsgründen befindet sich über dem Sägeblatt ein Verdeck, um Verletzungen zu vermeiden. Der untere Teil des Sägeblattes ist mit einem beweglichen Schutz verdeckt, meistens ist dies eine Pendelschutzhaube. Beim Arbeiten schwenkt die Pendelschutzhaube zurück und gibt das Sägeblatt frei. Ungünstig konstruierte Pendelschutzhauben können vor allem beim Sägen dünner Materialien, wie zum Beispiel Sperrholz, beim Ansägen hängen bleiben. Bei einigen Modellen sollen sogenannte Anschubrollen dies verhindern. Bedingt durch die Größe des Sägeblattes haben Handkreissägen nur eine begrenzte Schnitttiefe. Je nach Maschinentyp liegt diese in der Regel zwischen ca. 40 und 85 Millimetern. Einige Spezialmodelle für den Zimmermann bieten allerdings auch Schnitttiefen von weit über 100 Millimeter.
Gerade Schnitte garantiertBeim Arbeiten mit einer Handkreissäge bereitet häufig das Freihändige führen Probleme. Dieses Problem kann gelöst werden, wenn die Handkreissäge mit einer Führungsschiene über das Werkstück geschoben wird. Die Führungsschiene garantiert präzise Schnitte ohne Rücksicht auf die Faserrichtung des Werkstoffes.
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